tiebe fuͤr die Einſamkeit zuzuſchreiben, die ſich des glaͤnzendſten, geſelligſten jungen Mannes von Pa⸗ ris bemeiſtert. Eugen dagegen, welchen die Tren⸗ nung von ſeiner Frau unabläſſig peinigte, ſuchte
ſich dafuͤr an ihr dadurch zu raͤchen, daß er ſich in
den Schwarm der Geſellſchaft des Tages ſtuͤrzte; aber umſonſt ſuchte er Eduard dahinzubringen, daß er ihn begleite. Nur das erhielt er von ihm, daß er zuweilen mit ihm ins Theater ging, und Tal⸗ ma und die Duchenois in Rollen ſab, welche die duͤſterſte Schwermuth ungluͤcklicher Liebe darſtellten. Oreſt in Andromache war Eduards Lieblingsrolle. Die bewundrungswuͤrdige Kunſt des Schauſpielers, die Schoͤnheit der Diction, die Gewalt der Situa⸗ tionen bewirkten bei ihm die heiioſte fnrEr⸗ ſchutterung. Er ſah ſich in dem unglůdlichenvn Schickſal verfolgten koͤniglichen Sprößling, Her⸗ mione war ihm Bathilde, und Pyrrhus, der vorgezogne Nebenbuhler, der Urheber ſeines Wehs, war Eugen an ſeiner Seite, den er gern vor den Augen aller Welt, wie dieſen Oreſt, haͤtte nieder⸗ ſtoßen mogen. Als beide eines Tages, bei einer Vorſtellung


