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der Quaal erleichtern, die taͤglich Bathilde durch den Erguß der zaͤrtlichſten Liebe mehrte: was es
ſeinem Stolz koſten mochte, er eroͤffnete ihr ſeinen
Argwohn. Ich hatte ſelbſt erkannt, ſagte er ihr, daß Eduard verfuͤhreriſcher, liebenswuͤrdiger ſei, als
ich: Du haſt den Liebendſten von uns gewaͤhltz
aber Deine Wahl genuͤgt Deinem Herzen nicht.“ „Was ſagſt Du, lieber Eugen, welche wunderli⸗ che Rede? ich verſtehe Dich nicht!“„Laͤugne mein
Ungluͤck nicht, ich habe es in Deinen Blicken,
Deiner Haltung, Deinem ganzen Weſen geleſen. Du liebſt Eduard.“„Ich liebte!“ rief ſie, und
war daran hinzuzuſetzen, den Verruchten; aber
die Tage des Verblendeten, der ſie beleidigt und verkennt, ſind ihr zu theuer, ſie ſchweigt und ant⸗ wortet nur mit einem Strom von Thränen.„Den⸗ ke nicht, mich durch Deine Thraͤnen zu taͤuſchen, fuhr Eugen fort, Du haſt erſt Dich ſelbſt betro⸗ gen und dann mich. Ich mache Dir keinen un⸗ nuͤtzen Vorwurf deshalb; aber von dieſem Au⸗ genblick an ſind unſre Bande geloͤſt—“„Und
mich, mich willſt Du ſo zu Grunde richten!“ rief


