Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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Paris, und wurden von ihrem Oheim mit groͤßter Liebe empfangen und in ſeinem Hauſe aufgenom⸗ men. Bathildens Schonheit fiel beiden auf, beide ruhrte ihr kindlicher Gram, welcher ihren Reiz zu erhöhen ſchien, beide wußten es dem Schickſal Dank, dies junge Geſchoͤpf in's Haus gefuͤhrt zu haben, deſſen Bildung, Anmuth und Talente viel Menſchen dorthin ziehn und deſſen Freude erhöhen wuͤrden. In der That ſuchte auch Bathilde, nachdem ſie dem Andenken ihres Va⸗ ters den natuͤrlichen Zoll des Schmerzes geweiht, allmäͤhlich wieder ihre Talente hervor. Die Harfe erklang unter ihren ſchoͤnen Haͤnden von harmoni⸗ ſchen Toͤnen, ihre Stimme voll Umfang und Seele ſang die Weiſen der groͤßten Meiſter. Was dabei Eduard und Eugen beſonders freute, war, daß ſie vorzuͤglich Glucks und Picinis Muſik liebte. Dem Einfachen und Ausdrucksvollen ihrer Manier entſprach der reiche Schmuck der italiaͤni⸗ ſchen Muſik nicht, ſie mochte lieber Zuſtaͤnden der Seele und dem treuen Nusdruck erhabener Leiden⸗ ſchaft die Kraft ihres Vortrags, als perlengleich abgerollten Trillern und gelehrten, unerwarteten