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er Mutter und Tochter, und alle drei weinten und kuͤßten ſich.
Helene war ſo hingeriſſen von Ueberraſchung und Freude, daß ſie nicht ſprechen konnte. Bald ſah ſie ihre Mutter, bald ihren Gatten an.„Ich wußte wohl, ſagte Frau von Merval, daß unſer Vorhaben gelingen muͤßte: Schoͤnheit, Jugend und wahrer Werth haben gar große Gewalt uͤber das Herz eines rechtlichen Mannes. Du kannſt den Gatten nicht genug lieben, Kind, den Dein Muth Dir wiedergewonnen, den Deine Geduld beſiegt, Deine Feder geraͤcht hat; aber huͤte Dich vor uͤbermaͤßigem Zuvorkommen, und vergiß nie, wiederhole ich zum letzten Mal: wer einen Herrn erkennt, macht ſich zum Sclaven.“
1r Theil.


