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Lehre zu geben.„Nun, hoͤrſt Du nicht? fuhr e noch groͤber auf: mach ſchnell, und ziehe mir die Kamaſchen aus!“ Helene ſah ihn vom Kopf bis zu den Fuͤßen an, klingelte und ſagte zu dem eintretenden Bedienten:„zieh er dem Herrn die Kamaſchen aus!“ Dapremont errothete und ſaß erſtaunt. Es war das erſte Mal, daß ſeine Frau ſich ihm widerſetzte, und doch war ſie allein und fern von ihrer Mutter. Ihr Ton, ihre Art, ihre Haltung, zeugten von einem feſten, wohluͤber⸗ legten Entſchluß. Waͤhrend der Bediente ihm die Kamaſchen aufknoͤpfte, hielt er die Augen mit ſtrengem, forſchendem Blick unverwandt auf Hele⸗ nen geheftet. Sie vermochte nicht denſelben zu ertragen; aus Furcht, ihr angefangnes Werk zu zerſtören, verließ ſie das Zimmer, und ging in den Salon. Ihr Mann kam ihr nicht nach, ſondern ließ ſagen, er waͤre uͤberaus muͤde und ginge zu Bette. Helene ſchickte einige Mal und ließ fragen: ob er etwas wuͤnſche? hatte jedoch ſo viel Gewalt uͤber ſich, unter dem Vorwande, ihn nicht zu ſtoren, ſein Zimmer nicht mehr zu betre⸗ ten, woruͤber der Jäger alle Faͤhrte verlor.


