Meine gute Jenny, ſagte er ihr einſt, Du ſiehſt mich heute zum erſten Mal etwas verlegen vor Dir, als einen, deren 6 wagt, Dich um et⸗ was zu bitten.“
Mein Gott! antwortete ſie mit ihrer gewoͤhn⸗ lichen Heiterkeit, was giebt es denn ſo Wichtiges? Aber ich bitte Dich, ſich nur nicht ſo Mif denn das ſteht Dir gat nicht.“
Ich fürchte, liebe Freundin, es wird Dir zu⸗ wider ſeyn ich werde Deine Nachſicht berbie nn“ 5 une
„Zuwider, shitih Dir— das it das erſte Mal; und dergleichen mich zu bitten wagſt Du gar nicht.— Ueberbieten?— meine
Nachſicht uͤberbieten kannſt Du nicht, weil ihr die Deine zum Muſter dient.“ 81
Solches Muſter gehoͤrte fuͤr mich: Du biſt
ſoviel guͤtiger, als ich ſelbſt. Aber meine Bitte
— Du haſt ja bei uns ſo einige Junggeſellen mei⸗ nes Alters geſehn, Jugendfreunde von mir.
Nun, wir kommen alle Monate einmal zuſam⸗ men und halten einen Männerſchmauß; Jeder be⸗ wirthet der Reihe nach die Andern. Die vonuns,


