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Treue Liebe unter den Schrecknissen der französischen Revolution / aus d. Franz.
Entstehung
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et⸗ iſe, auch die⸗ wiß iten, ſhen man rob⸗ reck⸗ pr⸗ die

ann⸗ eſezt hute, da erbin ante⸗ cken.

An⸗ ſgent nach Si⸗ tahn e roc⸗ wul⸗

den. Ich ſaß bey meinem theuren Lisbel. Wir gratulirten uns zu einem ſo gluͤcklichen Wiederſehen. Ich umarmte ihn mehrere mahle, und hielt ihn lange an meiner Bruſt. Hatte ich ihm nicht das Leben meiner Celia⸗ ne zu verdanken? Sie bezeugte ihm auch, wie lebhaft ſie dieſe Wohlthat empfaͤnde, und ſchwor ihm zu, dafuͤr erkenntlich zu ſeyn, es moͤchte ſeyn auf welche Art es wollte. Die Stunde verfloß ſehr geſchwind, und da er ſehr nothwendige Geſchaͤfte hatte, ſo verließ er uns. Wir haͤtten ihn unſre ganze Lebens⸗ zeit bey uns zu behalten gewuͤnſcht! Edelden⸗ kender Lisbel: koͤnnteſt du nur jederzeit Leute finden, die Deiner wuͤrdig waͤren!

Wir wußten, daß er zu Blois wohnte. Er trieb daſelbſt einen kleinen Handel mit kurzer Waare. Wir verſchaften ihm durch eine dritte Hand eine Parthie von denſelben und zwar unter ſehr vortheilhaften Bedin⸗ gungen, nemlich um zwey Drittel des ſonſt gewoͤhnlichen Preiſes. So fanden wir doch das Mittel, ihn zu verbinden, ohne daß er wußte, wem er die Verbindlichkeit ſchul⸗ dig war, ohne daß er einmal vermuthete, es wolle ihn Jemand verbinden.

Wir bezeugten aber auch in der Folge, daß wir eine ſo groſſe Wohlthat, die ſo groß