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Treue Liebe unter den Schrecknissen der französischen Revolution / aus d. Franz.
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die genauern Umſtaͤnde dieſes Komplots wiſ⸗ ſen, und deine Mitſchuldigen kennen lernen. Ich war von der peinlichen Unruhe, die meine Celiane quaͤlen wuͤrde, wenn ſie mich zur geſezten Stunde nicht hinunter kommen ſaͤhe, und von der Gefahr, der ſie ausgeſezt waͤre, wenn unſer Vorhaben entdeckt wuͤrde, ſo eingenommen, daß ich meinem Anklaͤger nichts antworten konnte. Bald fieng er an zu drohen, bald bediente er ſich gelinder Worte, und ich hoͤrte kaum, was er ſagte, und blieb immer ſtumm. Da er endlich ſahe, daß alle ſeine Bemuͤhungen fruchtlos waren, klingelte er. Mathieu kam bald darauf hin⸗ ein. Zu dieſem ſagte er, gehe und hole mir in Nro. 12 die Duͤpre, ich will ſie zuſammmen confrontiren. Mathien brachte dieſes Frauen⸗ zimmer ſogleich, mit der ich den Abend vor⸗ her ein unſchuldiges Geſpraͤch gehalten hatte. Sie mochte ohngefaͤhr 30 Jahr alt ſeyn, hatte einen ſtieren Blick, fliegende Haare und eine lange Taille: Sobald ſie hinein kam, fragte er ſie, indem er auf mich wieß, ob ſie nicht mein Vorhaben wuͤßte? Nein, antwor⸗ tete ſie, ich habe nur geſtern im Hofe mit ihm geſprochen und blos von unbedeutenden Dingen. Weißt du denn gar keinen Um⸗ ſtand von der Sache? fragte er weiter. Ich weiß nicht einmal, ſagte ſie, ob ſie etwas boͤ⸗