unſer Vater uns gerne bey guter Zeit zu Hauſe ſieht. Laßt uns daher fortgehen.— Henriette ſprang auf, faßte Celianen bey der Hand, kuͤßte ihr dieſelbe, und alle drey ent⸗ fernten ſich allmaͤhlig.
Was mich betrift, ſo hatte ich zwar die Naſe in meinem Buche, nebſt einer Mie⸗ ne, als wenn ich ſehr eifrig ſtudirte. Ich ſahe aber nichts anders als Celianen, und ſie kam mir nicht aus den Gedanken. Ich folgte ihr von ferne, bis an das Haus des Buͤrgers Valran.
Den Tag darauf mußte ich den ganzen Morgen beym Buͤrger Leleu bleiben, weil er viel zu thun hatte, und mich nicht gleich abfertigen konnte. Nach Tiſche aber lief ich gleich in die Thuillerien, die mir noch nie⸗ mals ſo ſchoͤn vorgekommen waren, es můͤßte denn dieſes den Abend zuvor geweſen ſeyn. Die Erinnerung an die Stellen, die Celiane betreten hatte, und die Hofnung, ſie wieder hier ſpatzieren gehen zu ſehen, machten mir dieſen Garten zum liebſten Aufenthalt. Ich hatte aus Gewohnheit ein Buch in meine Taſche geſteckt; aber man kann leicht erach⸗ ten, daß es nicht geoͤfnet wurde. Meine gie⸗ rigen Augen und meine ungedultigen Schritte


