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„ford nicht beſtimmt iſt, unter den Tenadaren „zu leben? Wenn ich mir ihn zum Gatten „waͤhlte, und das Recht zu herrſchen einem an⸗ „dern uͤberlieſſe, viellekcht koͤnnten wir dann „vereint gluͤcklich und ruhig ſeyn. Fuͤhrten die „Goͤtter nicht auch die Portugieſen nach unſerm „Geſtade; gaben ſie ihnen nicht die gefluͤgelten „Häuſer, um die Becke zu durchſegeln, und „das himmliſche Feuer, um zu verheeren?.. „Warum ſollten ſie nicht eben ſo gut den Irr⸗ „wahn der Bedas zerſtreuen koͤnnen, welche in „jedem Europaͤer einen Feind erblicken; warum „nicht ihre Wuth zu bezaͤhmen, und ſtatt dieſer „die Gaſtfreyheit bey ihnen in Aufnahme zu „bringen im Stande ſeyn?. Gaben mir „dieſe Goͤtter nicht noch neulich Kraͤfte, die drey „Gefangenen aus den Haͤnden der Krieger und „Braminen zu retten?
Dieſe zuſammengereihten Ideen gaben der Hoffnung, welche Emora erweckt hatte, neuen Schwung.— Stellina iſt entſchloſſen den Goͤt⸗ tern zu gehorchen.— Sie will es noch heute ihrem Vater eroͤffnen, daß ſie ſich in drey Ta⸗ gen einen Gemahl erwaͤhlen wuͤrde. Mit Zu⸗ verſicht folgt ſie dem vorgezeichneten Pfade des Schickſals.


