Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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von Ceylon und unter den Geſetzen des Brama geboren?

Dieſes Geſtaͤndniß entzuͤckte den jungen Menſchen und reitzte ſeine Begierde nur hefti⸗ ger. Allein Stellina hatte ſich ſchon entfernt; ſchnell eilte ſie davon, einem fluͤchtigen Sterne aͤhnlich, der in einer ſchoͤnen und heitern Nacht unter das azurne Gewoͤlk verſchwindet.

Eine tiefe Stille herrſchte uͤber den ganzen Huͤgel. Ditulans Tochter kommt in dem Pallaſte an, empfaͤngt den väterlichen Kuß, entfernt ſich aber ſogleich wieder in den Zirkel ihrer Frauen. Die weiſe Emora, ihre Amme, verſucht verge⸗ bens ihr trauriges Mahl zu erheitern, fruchtlos ſind ihre Fragen, ſie ſcheint fuͤr alles um ſich her nichts mehr zu fuͤhlen: ihre Seelenkraͤfte ſind alle an einen einzigen Gegenſtand gefeſſelt, ſie ziehet ſich zuruͤck, damit ihre Traͤumereyen nichts unterbreche und ſucht auf ihrem Lager den Schlaf, oder wenigſtens jene troͤſtenden Traumbilder wieder zu finden, durch deren taͤu⸗ ſchendes Blendwerk wir zuweilen den Schatten des Gluͤckes zu erblicken glauben;.... ein Blendwerk, deſſen ſchuldloſer Genuß der Wirk⸗ lichkeit vielleicht vorzuziehen iſt! Der Schlum⸗