Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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Sie iſt mein, ſprach er, mit einem ent⸗ zuͤckten Laͤcheln, ſie iſt mein: bald will ich

meinen Sieg vollenden.

Mit tauſend wol⸗

luͤſtigen Gefuͤhlen berauſcht er wiederholt das

junge Maͤdchen.

Beim Erwachen ruft ſie ſich ihre Traͤume in die Erinnerung zuruͤck, ihr Geiſt und ihr Herz ſind voll von Eduards Bild. In der, Be⸗ ſorgniß, er moͤchte den Weg nach Colombo be reits angetreten haben, uͤberhaͤuft ſie ſich, weil ſie ihm dieſen ſtrengen Befehl ertheilte, mit

quaͤlenden Vorwuͤrfen.

Der Straſſe unkundig,

kann er nur langſam fortkommen. Auch koͤnnten die Krieger aus Fetan, welche die Gefangenen begleiten, ihm leicht begegnen... Ein unuͤber⸗ windlicher Schauer ergreift ſie bey dem Gedan⸗ ken an dieſes unſelige Zuſammentreffen, und tiamir, der ihr bisher gleichguͤltig war, wird ihr auf einmahl zum gehaßteſten Sterblichen.

Mißbilligte Brama meine Empfindun⸗ gen, wuͤrde ich dann die Gefangenen gegen

ſeine Diener vertheidiget;

wuͤrde der

Anblick des Fremdlings mir dieſes ſuͤſſe Ge⸗

fuͤhl eingefloͤſſet; wuͤrden ſolche lachende Bil⸗