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„Dein Herz wurde mit gerechtem Unwil⸗ „len erfuͤllt, als Du die Beleidigungen ſaheſt, „welche man Stellinen zufugte, und dein Eifer „kannte keine Graͤnzen mehr.
„Die Gefangenen ſollen frey ſeyn, allein „auch den Goͤttern gebuͤhret Rache.
„Noch ehe der Tag ſich neigt, begieb Dich „in den Tempel, und verheiſſe dem Oberprieſter „das Blut dreyer Portugieſen, welche zuerſt „in Deine Haͤnde fallen.
„Wirſt Du dieſes Verſuͤhnopfer gelobt „haben: ſo geleite die drey Fremdlinge ſelbſt „nach dem Ufer von Colombo. Verweilten ſie „noch laͤnger in unſerer Mitte: ſo wuͤrde ihre „Gegenwart die Beleidigungen gegen die Goͤtter, „welchen wir dienen, noch mehr haͤufen.“
Ein lauter Beifall unterbrach den Itobar. Der ſtolze Riamir unterwirft ſich dem Befehle von Stellinens Vater, tritt nun im Ge⸗ folge ſeiner Krieger aus dem Pallaſte, und ver⸗ kuͤndet dem Volke, daß er bereit ſey, dem Bra⸗ ma ein Suͤhnopfer zu verheiſſen. Das Volk antwortete durch ein Freudengeſchrey, und folgte ihm in den Tempel.


