Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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und nach dem Pallaſte fuhrte, wohin ihr die Anfuͤhrer des Heeres folgten.

Dieſe Scene hatte den ehrwuͤrdigen Ditu⸗ lan tief gebeugt. Er befahl den Aelteſten des Stammes, ſich zu verſammeln, um endlich die ausgebrochenen Unruhen zu daͤmpfen.

Das Volk harrte unruhig und unter ſich getheilt auf dem Platze. Die Verſammlung war zahlreich. Stelline hatte auch dem unem⸗ pfindlichſten Herzen Thraͤnen entlockt. Riamir ſtolz darauf, ſeine Geliebte allein gegen alle vertheidiget zu haben, ſtieß die bitterſten Ver⸗ wuͤnſchungen aus, und reichte im Entzuͤcken den Gefangenen dreymahl den Kuß der Gaſtfreyheit. Termor, Melut, Onemo und Coſmoe, laͤngſt des Joches der Braminen muͤde, rechtfertigten ſein Verfahren. Die Alten, obſchon ſie die Freiheit der Engländer billigten, verlangten doch, daß auch die Goͤtter beſaͤnftigt werden muͤßten. Di⸗ tulan ſtimmte ihnen bey und ſprach zu Riamir:

Nachdem Du Brama dieſe drey Gefan⸗ genen zum Geſchenke gegeben hatteſt, entzogſt Du ſie ihm wieder, und wagteſt ſogar ihm zu drohen.