Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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Jetzt kam auch Johanna dazu. Sie ſah unendlich glücklich aus, ihr Auge ſtrahlte, ein leichtes Roth ſpielte auf ihrer Wange, das durch die roſa Bänder des Häub⸗ chens noch lebhafter wurde.

Du ſiehſt recht gut aus, Johanna, ſagte ich, indem ich ſie mit Wohlgefallen betrachtete.

Es iſt ja auch mein Hochzeittag, erwiderte ſie mit ſtolzem Vergnügen in Blick und Ton.

Es thut dir alſo nicht mehr leid, daß du mich ge heirathet haſt? Du bedauerſt dich und mich nicht mehr?

Sprich doch nicht davon, ſagte ſie beſchämt;das war Krankheit. Du haſt viel Geduld mit mir gehabt, Auguſt; Gott lohne es dir! Ich will es aber auch wieder gut machen, es iſt ja noch Zeit dazu.

Du haſt es wieder gut gemacht, indem du glücklich biſt, Johanna. Wenn ich dich ſehe wie heute, dann bin ich zufrieden. Dabei ſchloß ich ſie in meine Arme und die drei Kleinen umſchlangen unſere Knie.

Druck von F. A. Brockhaus in Leipzig.