Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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Ihre Methode des Unterrichts mitzutheilen, und welchen Stundenplan Sie zu entwerfen gedenken? Das Ste⸗ hen wird Sie aber ermüden; ſo ſetzen Sie ſich doch!» Ich danke nochmals, gnädige Frau. Ich ſtehe lie⸗ ber, wo ich mich nicht nach eigenem Gefallen ſetzen oder erheben kann. Was meine Methode im Lehren an⸗ langt, ſo können Sie dieſe an dem Reſultate prüfen. In meinem Vaterlande beſteht man vor Männern ein Era⸗ men ſeiner Befähigung, und dieſe Zeugniſſe kann ich Ih⸗ nen vorlegen. Einen Stundenplan werde ich nicht ent⸗ werfen. Ich erwarte, daß der Arzt des Kleinen mir ge⸗ nau vorſchreibt; wie viel Bewegung und wie viel geiſtige Beſchäftigung ſein ſchwacher Körper erträgt, und dann werde ich mich gewiſſenhaft danach richten. Sie werden mich verbinden, wenn Sie mich dieſem Manne ſobald wie

möglich vorſtellen! Haben Sie noch ſonſt etwas zu befehlen?*

Sind Sie zufrieden mit Ihrem⸗Zimmer? Ihrer Be⸗ dienung?

Bis jetzt habe ich über nichts zu klagen!? Ich em⸗ pfahl mich.

Das hatte geholfen. Ich erzähle Ihnen dieſe klei⸗ nen Umſtände, damit Sie ſehen, wie ſchwierig es für mich war, meine Stellung zu dem zu machen, was ſie wurde. Der Arzt kam, er war ein verſtändiger Mann, und wir Beide verpflegten den Knaben ſo wohl, daß er zum kräfti⸗ gen Menſchen heranwuchs. Lady Eſther miſchte ſich nicht mehr in die Erziehung. Unterricht ertheilte ich wenig.

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