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Lady Eſther uns entgegen.„Die Tante! rief der Kleine und verließ meine Hand, um die ihrige zu ergreifen.— Ich zog meinen Hut und verbeugte mich mit kalter Miene; dann ſchritt ich weiter und nahm unfern auf einer Bank Platz, wo ich William erwartete. Ich nahm mein Ta⸗ ſchenbuch heraus und that, als ſuche ich etwas darin, um nur nicht die Miene zu haben, als kümmere ich mich um die Gnädige.“
„Sie hatte ein verwundertes Geſicht gemacht, das war mir genug. Sie wußte nun, daß mir ihre Formen nicht behagten, und daß ich verſchmähte auf dieſem Fuße in
irgend einer Beziehung zu ihr zu ſtehen.“
„Um zwei Uhr wurde das Mittageſſen angeſagt, bei welchem ich mit ihr zuſammentreffen mußte. Ich wollte das heute noch gern vermeiden, und entſchuldigte mich mit Kopfſchmerz, in Folge der Anſtrengung der Reiſe. Man ſervirte mir in meinem Zimmer. Gegen Abend erklärte ich, ich fühle mich wohler und forderte den Kleinen zu einem Spaziergange auf. Er war höchſt vergnügt dar⸗ über. Er geſtand mir, daß er ſich ſchäme, länger mit ſeiner Wärterin auszugehen, es ſei nicht männlich für einen Knaben; er wolle ein Mann werden, wie ich. Da⸗ bei blickte er mit großer Bewunderung zu meiner ihm un⸗ geheuer ſcheinenden Größe empor.“
„Da mußt du recht geſchwind wachſen, William.“
Das will ich auch, lieber Herr Frohberger. Sagen Sie mir nur, wie ich es anfangen muß.»
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