Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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158 haſſe es, allein zu ſein. Ich beſtelle den Thee, und wir plaudern. Ja, ja; Sie bleiben. Sehen Sie meine Hand, ich bin gefallen und habe ſie verſtaucht. Sie iſt geſchwollen und ſchmerzt mich. Verſchreiben Sie mir et⸗ was, und dann reden wir von etwas Anderm.

Eine ſo ſchnelle Bekanntſchaft hatte ich noch nie an⸗ geknüpft. Indeſſen in meiner heutigen Stimmung war Geſellſchaft auch für mich ſo übel nicht.

Wir nahmen beide eine Cigarre in die Hand, und wirbelten uns luſtige Wölkchen zu; das Plaudern aber that mein Wirth ganz allein; womit ich diesmal auch recht wohl zufrieden war. Er hatte große Reiſen gemacht, hatte viele Länder beſucht, und wußte daher viel mitzu⸗ theilen; leider aber blieb er bei ſeiner Unterhaltung immer ſubjectiv und man lernte eben nichts von ihm, als daß er da oder dort geweſen, Dies oder Jenes geſehen. Wohin man ihn auch in Gedanken begleitete, immer war es nur ſeine Perſönlichkeit, die man in dieſer oder jener Lage vor ſich ſah. Dieſe Eigenthümlichkeit, ſein Ich auf einem Präſentirteller umherzutragen, war mir noch bei Niemand ſo grell in die Augen gefallen, und meine Lachmuskeln wurden durch ſolche Wiederholung endlich dermaßen ge⸗ reizt, daß ich ſein Ich mit einem gewaltigen Ha! ha! ha! erſchreckte. Er ſtimmte mit ein, und nur als wir geendet, richtete er die Frage an mich, weshalb wir denn eigent⸗ lich gelacht. Wir! Ich fand das köſtlich. Wir!

Weshalb Sie gelacht, werden Sie mir nicht zumu⸗ then zu ſagen; was aber mein eigenes Geräuſch betrifft,

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