Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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Aber er liebt mich nicht, und ein flüchtiges Wohlge⸗ fallen beſtimmt ſolche Männer nicht, die durch die Wahl ihrer Frau ihrem Ehrgeize genügen müſſen.»

Du beurtheilſt uns zu hart. Siehſt du nicht Sän⸗ gerinnen, Schauſpielerinnen, Tänzerinnen, die die erſten Partien machen? Die Liebe kann alſo auch bei uns über die Vorurtheile der Stellung Riegen.

(In dieſen Fällen iſt immer eine befriedigte Eitelkeit in Betracht zu ziehen. Es ſind Nebenbuhler da, es iſt des Beifalls der Menge zu gedenken, und der Einzelne, der dann die Gefeierte, als ſeine Beute, davonführt, ge⸗ fällt ſich in dem errungenen Siege.»

(Du meinſt alſo, daß dir kein gleiches Loos fallen könnte?*

Ganz gewiß nicht.» (Du biſt hübſch genug, um den Männern den Kopf

zu verdrehen.»

Aber nicht um ſie zu einem ehrbaren Heirathsantrag zu bewegen, bei dem nichts weiter zu gewinnen iſt als ich ſelbſt.»

Welche ſonderbaren Gedanken du dir in den Kopf ſetzeſt!»

(Du wirſt die Wahrheit derſelben erkennen, wenn du mich als eine alte Jungfer in dig Grube fahren ſiehſt.»

Das iſt aber doch nicht nöthig; denn es fehlt dir nicht an Anträgen.»

Freilich nicht! Herr Peter und Herr Michel wollen mich heirathen, und dadurch die hohe Protection von Lord