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„Ein paar Jahre verſtrichen mir auf dieſe Weiſe. Beſſie blieb ſich ganz dieſelbe, und Herr Berkeley behan⸗ delte mich mit einer Art väterlicher Zärtlichkeit, die mich ſehr wohlthuend berührte. In geſellſchaftlicher Hinſicht blieb freilich Alles noch auf altem Fuße und die ganze Poſition, in der ich mich befand, immer dieſelbe; doch war auch darin inſofern eine Verbeſſerung eingetreten, daß die Freunde des Hauſes ſich daran gewöhnten, mich dort zu ſehen, und mich wenigſtens als eine ihnen bekannte Perſon begrüßten. Behaglich fühlte ich mich aber immer nur, wenn wir ganz allein waren, oder wenn ich dann und wann einen Abendbeſuch bei Frau Loy abſtattete, und dort in dem Kreiſe dieſer guten Leute, das runde Theetiſchchen dicht vor das Kamin gerückt, eine Stunde nach der andern traulich verplauderte.“
„Mein vierundzwanzigſter Geburtstag war bereits zu⸗ rückgelegt. Allerlei koſtbare Angebinde hatten den Mor⸗ gen deſſelben geſchmückt und mich mit warmem Dankge⸗ fühle erfüllt. Doch feiert ein Mädchen nicht gerne ſeinen vierundzwanzigſten Geburtstag. Ein gewiſſer Inſtinct der weiblichen Natur ſagt ihr, daß ihre Lebenshoffnungen an den Frühling geknüpft ſind und daß die reifern Jahre, die den Mann als völlig entwickelt hinſtellen, ihr keine Blüten mehr tragen.“
„Ich ſaß traurig am Fenſter und ſchaute in den Park hinaus. Die Bäume ſchmückte ſchon ein herbſtliches Gelb, der Raſen war dürr und ſonneverbrannt, und düſtere Wol⸗ kenmaſſen jagten ſich vor einem nahenden Sturme. Die
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