Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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23 großen Jugend, leite und vor Thorheiten bewahre, und der daneben ſein Vermögen ſorgfältig zu verwalten wiſſe; und Herr Berkeley verſprach Beides vollkommen zu leiſten.

Der Tag der Vermählung wurde anberaumt. Nun galt es eine Ausſtattung einzukaufen, und tauſend Vor⸗ bereitungen zu treffen, die alle Welt in Athem erhielten und Beſſie gar nicht dazu kommen ließen, die Verände⸗ rung ihrer Lage ernſtlich zu berückſichtigen. Herr Ber keley machte ihr ſchöne Geſchenke, betrachtete ihre Wünſche als ſein Geſetz, belachte jeden ihrer Einfälle; dabei pries Jedermann ihre Wahl und ihr Glück;z was ſollte ſie alſo noch wünſchen und begehren? Oder vielmehr, was konnte ſie noch vermiſſen?

Ich ſah dem Allen ſchweigend zu und wünſchte mir nichts als eine gleiche Veränderung meiner Lage. Was ſollte jetzt aus mir werden? Wohin ſollte ich meine Schritte wenden? Auf welche Weiſe mir eine Erxiſtenz gründen?

Etwas mußte indeſſen geſchehen und ſo faßte ich denn endlich den kühnen Entſchluß, und bat Lady Carew ſich für mich um eine Stelle als Erzieherin zu bemühen.

Ich fürchte nur, daß Sie durch Ihren Aufenthalt in unſerm Hauſe für immer für eine ſo abhängige Lage ver⸗ dorben ſind», bemerkte dieſe eben, als Beſſie in das Zim⸗ mer trat und nach dem Gegenſtande unſerer Unterhal⸗ tung fragte.

(Nimmermehr!* rief dieſe aus. Nimmermehr werde ich zugeben, daß meine ſüße Cherie mich verläßt, um in