Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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zu behaupten.— Da die Wohnung in dem faſhionabeln Stadttheile zu einem mäßigen Preiſe nur klein ſein konnte; ſo ließ ſie ihre Kinder in dieſem Hauſe, das ihr von einem Freunde zu dem Endzwecke geliehen war, wohnen, und ſuchte es trotz ihrer vielen ſocialen Pflichten möglich zu machen, monatlich zweimal eine Viſite bei denſelben abzuſtatten.

Die ſieben jugendlichen Sunbeams waren Alle kränk⸗ lich und mit Skropheln behaftet, ein Beweis ihres alten Blutes. Sie bedurften daher unendlicher Nahrung und Pflege, und ſchoſſen unter dieſem Treibhausleben wie die Pilze empor.„What fiue children“, rief Jeder, der ſie ſah; denn das Aeußere verrieth den Wurm nicht, der hier ſein Weſen trieb; ja verbarg ihn wielmehr. Mit dieſen ſieben Sunbeams lebte die junge Dame, die jetzt vor mir ſaß, in ununterbrochenem Einerlei ihrer Tage, die keinen Wechſel, keine Freiheit und keinen Genuß kannten. Die Pflicht war ihr Ehegemahl— und ein gräuliches altes Geſpenſt von einem Gatten mußte ſie hier abgeben!

Die ſieben Sunbeams waren von früh bis ſpät ihre Begleiter; ſie war ihnen Alles in Allem. Sie mußte ſie auf ihren Promenaden begleiten, ihre Spiele überwachen, ihre phyſiſche Gebrechlichkeit foigniren und in den dicken Köpfen eine Spur geiſtigen Lichtes zu wecken ſuchen. Ja ſelbſt die Nächte konnte ſie nicht ihr eigen nennen, indem der eng zugeſchnittene Raum des Hauſes ihr auch dann noch einige Sunbeams zutheilte. Kein Wunder, daß ſie

unter der Bürde ſolcher Anſprüche niederſank!

türlic gab

gute