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Schuhe und Spitzenmanſchetten, mit einer Art von Ver⸗ achtung. Alle wollten ihm vorgeſtellt ſein, und Alle rich⸗ teten an ihn die Frage, wie ſich die Damen in Amerika kleideten, mit dem ſtillen Wunſche, glaube ich, durch einen ſolchen Anzug auch ein Theilchen von dem Ruhme zu ge⸗ winnen, welchen dieſer Krieg den Kämpfern eingebracht. Sogar meine fromme Gebieterin, Madame Adelaide, ſchwärmt für den Helden Lafayette.“
„Wie gern möchte auch ich ihn ſehen!“ rief Germaine aus.„Wie gern dieſem Feſte beigewohnt haben!— Ach! Ich muß jetzt ſo Vieles hier entbehren!“
„Er wird ohne Zweifel Herrn Necker aufſuchen,“ erwiederte Narbonne,„denn welcher Name könnte dem Ohr eines Lafayette angenehmer klingen, als der Ihres Herrn Vaters.“
„Wenn wir nur wieder in Paris wohnten!“ rief ſie aus.„Aber nun erzählen Sie mir noch ſchnell etwas von den Feſten.— In welcher Toilette erſchienen die Damen? — Wie nahm ſich die Königin aus?“
„Sehr ſchön, ohne Zweifel!“ rief Herr von Narbonne lachend;„doch kann ich Ihnen mit Gewißheit auf dieſe Frage nicht antworten. Auch ich war diesmal ſo ungalant, nur Augen für den Helden zu haben, deſſen Ruhm jetzt ganz Paris erfüllt.“


