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gern wiſſen willſt: Schönheit und einen hübſchen Mann!“ rief Germaine lachend.
„Um Gottes Willen, ſchweige!“ rief Madame Necker entſetzt.„Solche Worte aus dem Munde meiner Tochter ſind mir fürchterlich.“
„Mein Vater würde mit mir den Scherz als Scherz belachen,“ verſetzte Germaine ſanft.„Vergieb mir, wenn es Dich gekränkt! Ich kann nun einmal nicht ſo ſein, wie Du mich wünſcheſt.“
Madame Necker ſchwieg auf dieſe Bemerkung. Sie hatte ſich in die Ecke des Wagens zurück gelehnt und die Augen geſchloſſen, ihre unruhige Nachbarin blieb alſo auf ihre eigenen Gedanken angewieſen, bis ſie Saint Ouen erreichten.
Ende des ersten Chrils
Leipzig, Druck von Gieſecke& Devrient.


