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erheitern. Jeder glaubte, er habe mit Necker einen Be⸗ ſchützer verloren, und ſah ſich und zugleich Frankreich von Hunger und Elend bedroht.
So weit das Auge reichte war der Weg nach Saint Ouen von Wagen bedeckt.
Der Erzbiſchof von Paris, gefolgt von den Herzögen von Orleans und von Chartres, nebſt allen namhaften Perſonen des Landes, eilten hinaus, um Necker zu ſagen, daß man dieſer Handlung des Königs nicht beiſtimme.
Bleich, jedoch gefaßt, nahm Necker dieſe Beileids⸗ bezeugungen entgegen. Die Selbſtliebe leidet ſtets ein wenig, wenn ſie die Sprache des Mitleids den Ton der Theilnahme annehmen hört.
Germaine war nicht gegenwärtig. Sie ſtand mit Fräulein Huber auf dem Dache des Hauſes und ſah von hier dem Strome der Kommenden und Gehenden zu.— Ihre Augen waren noch geſchwollen von vergoſſenen Thrä⸗ nen, um ihren Mund zuckte noch das Weh, das ihr Herz getroffen, doch that ihr die Theilnahme wohl, welche man ihrem Vater bewies.
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