Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Walter Fürſt und Tell ehrenwerth verzeichnet. Auch Du, mein Brutus! kann ich Ihnen in Bezug hierauf zurufen, und ich glaube nicht, daß Sie ein Wort zu Ihrer Vertheidi⸗ gung finden.

Wenn nicht ich, gewiß doch meine Frau; ſagte Herr Necker ſcherzend.Sie wird ohne Zweifel ein gutes Wort für ihr Vaterland bei Ihnen einlegen. Laſſen wir ihr dieſen kleinen Triumph, auf den ich für mich gern verzichte.

Madame Necker hörte dieſe Bemerkung ihres Gatten

nicht. Der mit Abbé Raynal eingetretene große ernſte Mann war, nachdem er ſich vor der Dame des Hauſes verbeugt, neben deren Stuhle ſtehen geblieben und hatte eine Unterhaltung mit ihr angeknüpft.

Ich hatte die Hoffnung ſchon aufgegeben, Sie heute noch zu begrüßen, Thomas, redete Madame Necker ihn mit halbleiſer Stimme an, während ſie unmerklich die Farbe wechſelte.

Es wäre das erſte Mal, wo ich freiwillig auf das Vergnügen Verzicht geleiſtet hätte, mich in Ihrer Geſell⸗ ſchaft zu befinden, verſetzte der Angeredete mit der ihm eigenthümlichen, emphatiſchen Betonung der Worte.

Ein Lächeln der Befriedigung glitt bei dieſer Aeuße⸗ rung über die kalten Züge von Madame Necker; ſchnell aber war es wieder verſchwunden und hatte dem Ausdruck