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Auguſt, nicht beleidigen dürfe, ohne ihn ſelbſt am tieſſten zu kränken; doch war die Sache nun einmal geſchehen, und wenn man ihn auch aus dem Lande wies, ſo mußte man ſein Stillſchweigen doch immer erkaufen, und mit einem anſtändigen Jahrgehalte befand man ſich überall in der Welt recht wohl.
Die Ausſicht hierauf wiegte ihn in Ruhe, und bald ſah er im Traume eine goldene Zukunft vor ſich.
Der preußiſche Geſandte war indeſſen auch von durch Agdolo in Umlauf geſetzten Gerüchten in Kennt⸗ niß geſetzt worden, und wohl wiſſend, wie aufrichtig ſein König den jungen Churfürſten ſchätze und wie lange er mit deſſen Mutter in vertrautem Briefwechſel geſtanden, ſandte er ſogleich einen reitenden Boten ab und fragte an: ob man Friedrich Auguſt von dem Vorgefallenen in Kenntniß ſetzen müſſe.
Eine Staffette brachte ſogleich die Antwort hierauf, und zwar an den Churfürſten ſelbſt.
Es war Abend. Friedrich Auguſt hatte ſich in ſeine Gemächer zurückgezogen, als der Bote des Königs von Preußen ſich melden ließ und um Erlaubniß bat, ihm eigenhändig das Schreiben ſeines Herrn überreichen zu dürfen.
Friedrich Auguſt ließ ihn in ſein Cabinet führen und trat bald darauf durch eine Tapetenthüre zu ihm


