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ſie ſich oft eine Zukunft aus, wie ſie ihr, im Mittelpunkt intellectuellen Lebens, ſo nahe gelegen, hätte nicht der Tod ihr den Gatten geraubt und ſie damit ihrer Stellung enthoben.
Friedrich Auguſt beſaß Verſtand und Urtheilskraft, doch keinen Geiſt; das Spielen mit Ideen erfreute ihn nicht. Er war einſeitig und in dieſer Einſeitigkeit gerecht, oft aber auch ſtrenge. Für ihn galt das Wort nicht: es führen viele Wege nach Rom. Wer nun den Einen nicht wandelte, welcher ihm als gerade Straße erſchien, den er⸗ kannte er nicht an.
Der Frühling ſah Maria Antonia wieder in Mün⸗ chen in ihres geliebten Bruders Nähe. Hier hörte ſie den jungen Mozart, damals 17 Jahre alt, ſpielen, und bewunderte des Knaben ſeltene Gabe, die ſein Vater jetzt noch ausbeutete. Er kam mit ihm von Salzburg, ſeinem Heimathsorte, und begab ſich von hier nach Paris, wo der blonde Deutſche ſo viel Aufſehen erregte, wie einſt der Caro Saxone Haſſe in Italien.
Auch mit Mesmer traf ſie in München zuſammen, der ebenfalls ſeine Wiſſenſchaft unter den Augen der Aca⸗ demie von Frankreich preiszugeben im Begriffe ſtand, und dieſe Herren auf eine Weiſe für ſich einnahm, daß bald die ganze Hauptſtadt nur von ihm redete und heute


