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rung ruhend, trübten jetzt des Künſtlers Auge; denn ſein Gedächtniß vermochte nicht ihnen ein friſches Grün zu leihen.
nicht helfen. Dresden war in dieſen ſieben langen Jahren ein trauriger Aufenthalt für die Kunſt geworden, die nach den goldenen Tagen unter Auguſt III. ſeufzte; doch ach! im Rathe des Schickſals war es ſchon anders beſchloſſen. Die goldenen Tage ſollten nimmer wiederkehren, die Oper in Dresden nie wieder die Höhe ihres Ruhmes erreichen, wo ſie ſich die erſte der Welt nannte.
Ende des zweiten Bandes.
Er war verſtimmt, und Maria Antonia konnte ihm


