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ſo frohen Erwartungen glaubte der Churprinz von Sachſen mit ſeiner Gemahlin in ſein Land zurückkehren zu können, und Maria Antonia bereitete ſich vor, von ihrem glücklichen Aſyle zu ſcheiden, und begleitet von ihren ſieben Kindern in ihr verwüſtetes Vaterland zurück⸗ zukehren, wo ihrer jetzt nur Trauriges wartete.
Hunger und Elend hatte Sachſen verwüſtet. Es war von Friedrich von Preußen nicht geſchont worden, er hatte nicht unterlaſſen, ſo lange an dem Mehlſacke zu klopfen, bis auch kein Stäubchen mehr darin geblieben. Unangebaut lagen die Fluren, vom Winterſchnee jetzt erwärmt, doch ohne daß die Saaten ſich darunter bar⸗ gen, um mit den erſten Frühlingsſtrahlen an das Licht zu ſchießen. Der Landmann hatte den Muth verloren zu ſäen, wo zu ernten er nicht hoffen durfte. Waren es nicht Oeſterreicher, ſo waren es Preußen, die ſeine Fel⸗ der verheerten und ſeine Taſchen leerten, und wenn Beide abzogen, dann erſchien ſein rechtmäßiger Landes⸗ fürſt und forderte nun ſeinerſeits die Mittel zu ſeinem Unterhalte. Jeder war dabei in ſeinem Rechte, dem Rechte, das die Nothwendigkeit zum Gebieter hat und das die Selbſterhaltung dictirt. So forderte man, ſo verweigerte man, und endlich mußte dem Michtig⸗ ſten gewährt werden.
Der Einzug des fürſtlichen Paares war diesmal


