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Feſtlichkeiten Theil. Der Churfürſt hatte ſeine neueſten Compoſitionen mitgebracht und ſein„Basse de viole“, womit er ſeine Schweſter begleitete. Sie vergaßen den Hader der Welt und verloren ſich in dem Reiche der Töne, wo Beiden eine Heimath blühte.
Acht Tage floſſen unter dieſen harmloſen Freuden dahin, acht glückliche Tage!— Wie ein Traum waren ſie entſchwunden! Erſt als die Stunde des Scheidens da war, empfand die Churprinzeſſin, was ſie mit der Ab⸗ reiſe ihres Bruders verlor, und leiſtete jetzt das Ver⸗ ſprechen, ihm nach München zu folgen, ſobald ſie die nö⸗ thigen Vorbereitungen getroffen und das Schickſal ihrer Hauptſtadt entſchieden ſei.
Hier änderte ſich jedoch noch wenig. Der König von Preußen hielt ſich in ſeinem Lager und ſchob einen An⸗ griff auf die Stadt hinaus. Zwiſchen Meißen und Dres⸗ den, bei dem Dorfe Wilsdruff ließ er in freiem Felde ei⸗ nen Theil ſeiner Armee campiren, welche die Winterkälte grauſam vernichtete; die Oeſterreicher aber, um ihm nicht nachzuſtehen, führten im Plauenſchen Grunde das Gleiche aus.
So gab es denn von beiden Seiten der Todten genug, ohne daß der Kampf ſie dem Leben geraubt.
Wunderbarer Einfluß des Krieges auf das menſch⸗ liche Gemüth, daß es den Feldherrn unempfindlich


