„Weißt Du, was ich thun werde?“ ſagte ſie ver⸗ traulich.„Ich ſchreibe dem Könige, daß der Geiſt mei⸗ nes ſeligen Vaters mir Nachts meine Kleider weggeholt und darin im Zwinger ſpazieren gegangen iſt. Dieſe Ge⸗ ſchichte will ich ihm ſo drollig vortragen und ſie ſo hübſch ausſchmücken, daß ihm der Ernſt der Sache dar⸗ über aus dem Sinne kommen ſoll. Ja— ich will ihm ſo⸗ gar eine Zeichnung der Erſcheinung beilegen, möglichſt ähnlich dem Dir davon entworfenen Bilde. Glaubſt Du nicht, daß dies ſeine Wirkung thun werde?“
„Ich glaube Alles, was meine Antonia glaubt,“ ſagte der Churprinz, und zog das anmuthige junge Weib zärtlich an ſeine Bruſt.
Ende des erſten Bandes.


