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4 ſtücke beſaß, und die Neuber'ſche Schauſpielergeſellſchaft erſt für den kommenden Winter in Dresdeu einen Ver⸗ ſuch mit deutſchen Vorſtellungen zu machen beabſichtigte.
Der Churprinz, wie immer einverſtanden mit dem, was ſeiner jungen Gemahlin Vergnügen gewährte, ſtimmte auch diesmal ihren Wünſchen bei, und ſo ſchritt man denn, immer mehr beſtärkt in dem Plane durch das gegenſei⸗ tige Ausmalen deſſelben, zur Vertheilung der Rollen, wobei Maria Antonia, wie natürlich, ſich ſelbſt als Hel⸗ din auftreten ließ.
Bei dieſem Theile der Verhandlung wandelte den Oberhofmeiſter, Baron von Wezel, ein Hüſteln an. Er räuſperte ſich, als ob er reden wollte, und doch nicht die rechten Worte finden könnte. Endlich wandte er ſich an den Churprinzen und rief ſeinem Gedächtniſſe zurück, daß Pläne der Art heute nicht zum erſten Male hier gebildet worden; denn er werde ſich entſinnen, wie man früher zum Geburtstage der Königin„Eſther“ habe auffüh⸗ ren wollen, der König aber das Mitſpielen der Prin⸗ zeſſinnen für unanſtändig erklärte.
Der Churprinz lächelte.„Das war in der Stadt,“ ſagte er.„Jetzt aber ſind wir auf dem Lande.“ Und damit abgewieſen, wagte der Mann der Etikette keinen weitern Einwand.
Kaum aber war die Tafel aufgehoben, ſo eilte er


