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leicht hindurch; Thorilden gelang es mit einiger Mühe,
ſeinem Beiſpiele zu folgen und ein erſter Blick auf ihre 6 umgebung belehrte ſie, daß ſie den Ahnenſaal erreicht habe. Düſter ſchauete eine ganze Reihefolge geſchwärzter Bilder auf ſie herab; bald waren es alte Geſichter, bald junge; g. die Trachten ſo verſchieden, wie es der Wechſel der Mode 5 im Laufe der Jahrhunderte heworbringt. Eins aber hatten ie ſie gemein, das helle Haar, das blaue Auge, und während 4 die Farbe bei vielen ſo nachgedunkelt war, daß Tracht und Umgebung in ein gemeinſames Schwarz zuſammenlief, 2 blieb das Eine bei Allen ſichtbar: über der hellen Stirne i das gelbliche Haupthaar.
ſt„Hier war mein liebſter Spielplatz!“ bemerkte Ludolf. ilt„Hier war ich. vor meiner Mutter ſicher und brachte darum aß die meiſte Zeit in dieſem düſtern Gemache zu.“
„Warum hier ſicher?“ fragte Thorilde. ine„Weil hierher ihr Schritt ſich nie verlor, weil ſie mich hier nie ſelbſt aufſuchte, und fandte ſie nach mir, ſo
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en konnte ich leicht entſchlüpfen.“
rm„Es führt doch ein anderer, bequemerer Weg in den bis Bilderſaal, wie Du mir ſelbſt geſagt haſt,“ bemerkte Tho⸗ uf, rilde verwundert.„Hätte ſie Dich ſuchen wollen, ſo würde kes ſie den gewählt haben.“
ein„Es war nicht der Weg, den ſie ſcheuete,“ verſetzte hon Ludolf,„ſondern das umgekehrte Bild. Sie hat mich dann
— fte Amely Boelte: Die Mantelkinder. M.


