Schloß Rheinfeld.
In einer Schlucht des Hundsrück, am Abhange eines Berges, liegt das alte Schloß der Barone von Rheinfeld. Urſprünglich war es wohl nur ein Thurm, eine Art Warte, ein Obdach für die auf Jagd und Beute ausziehenden Rit⸗ ter; allein im Laufe der Jahrhunderte hatte es in ſeinem baulichen Umfange mannichfachen Zuſatz erfahren, und nahm ſich daher, von der Tiefe aus geſehen, gar ſtattlich aus. Näher kommend, glich es einer Art Feſte, mit Erin⸗ nerungen an eine Zugbrücke, und gllerlei darauf hin⸗ deutendem Mauerwerke mit Schießſcharten.
An einen neu ausſehenden Flügel ſchloß ſich eine Ter⸗ raſſe, welche eine köſtliche Ausſicht bot. Sie war mit Blumen verziert und ſtellte einen mit kleinen Kiosken und Lauben Amely Boelte: Die Mantelkinder. M. 1


