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in den nach dem Hofe hinausgelegenen Muſikſaale ge⸗ leitet worden, welchen die Geſellſchaft mit Beginn des Concertes betrat. An dieſe Abſonderung von den Gäſten haben ſie zu allen Zeiten Anſtoß genommen. Auch an unſeren deutſchen Höfen herrſcht dieſe Einrichtung, und hier, wie in der Fremde, wiſſen die Söhne und Töchter des Apollo ſich nicht darin zu ſchicken. Sie wittern eine Beleidigung, wo ſolche nicht beabſichtigt iſt; ſie wiſſen den Künſtler nicht von dem Menſchen zu trennen. Wären ſie als Gäſte geladen, ſo würden ſie es eine Beläſtigung nennen, wenn ſie zur Unterhaltung der Ge⸗ ſellſchaft durch ihr Talent beitragen ſollten, und wie⸗ derum dürfte man ſie als Gäſte für eine erwieſene Gunſt nicht mit Geld belohnen wollen. Warum alſo nicht ſagen:„Ich gebe Euch meine Waare, Ihr gebt
mir Euer Geld und wir ſind quitt.“
Lady Afhburton hatte den verſammelten Herren und Damen für ihre heutige Leiſtung den höchſten Preis be⸗ willigt, ſie hatte deren Minuten mit Gold aufgewogen; dennoch befanden ſich alle in einer mehr oder weniger ge⸗ reizten Stimmung. Sie ſtanden in Gruppen umher und beſprachen ein gedruckt vorliegendes Programm, das den Gäſten bei ihrem Eintritte in den Saal mitgetheilt werden ſollte. Etwas an dieſem ſchien ihnen zu mißfallen, ſie lachten und ſpotteten, ſie ſteigerten dies zu beißenden
Ausfällen. Dabei warfen die Damen einem großen


