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ſo über alle Begriffe tief, daß es keine Worte giebt, um was mein Herz dabei empfindet, auszudrücken.— Ich möchte Dich ſo gern glücklich machen, möchte es um jeden Preis thun. Was iſt mein Leben, wenn ihm dieſe Perle fehlt?— Wie gern gäbe ich es hin für Dich, wenn Dir damit zu helfen wäre?— Habe ich Dir doch ſchon Höheres geopfert, meine Ehre vor der Welt, den Frieden meines Gewiſſens, weil Du meinteſt, daß ein feſtes Band Deine Liebe zu mir ertödten würde, daß nur in der Freiheit das Glück beruhe? So biſt Du denn frei geblieben, und doch— und doch, Karl!— Was bringt uns dieſe Frei⸗ heit ein, als zwiefachen Kummer. Wir leben getrennt, um die Menſchen über unſer Verhältniß im Dunkeln zu laſſen; allein wir täuſchen ſie nicht. Unſere Kinder entbehren des Glückes, unter einem Vaterauge aufzuwachſen. Du wollteſt es ſo, und Dein Wille war mir Geſetz. Sage mir aber nur einmal recht klar, was ſonſt noch geſchehen kann, ge⸗ ſchehen muß, damit Du mit Deinem Schickſale ausgeſöhnt werdeſt?— Kann ich noch irgend etwas für Dich thun?— Giebt es noch irgend ein Opfer zu bringen?— Nenne es und ich hoffe, daß mir kein's zu ſchwer fallen ſoll. Nur das Eine ertrage ich nicht: Dich fort und fort unbefriedigt, unglücklich zu ſehen.“ Er hatte, ſein Haupt in ihrem Schooße begraben, ihr zugehört. Jetzt machte ſie eine Pauſe, ſeiner Erwiederung harrend. Bevor er eine Antwort ertheilte, ſprang er auf,


