Der Künſtler als Menſch.
Am Ende der Wilhelmſtraße, nahe dem Halleſchen Thore, da wo es am Tage einſam iſt, am Abend ſelten ein Wagen rollt, und eben ſo ſelten auch ein einzelner“ Wanderer ſich blicken läßt; ſehen wir in dem Hinter⸗ ſtübchen eines Hauſes zur ebenen Erde eine junge Frau vor einem Tiſche ſitzen, auf welchem eine Lampe brennt, bemüht ein kleines Kind auf ihrem Schooße durch Lieb⸗
koſungen zu beſchwichtigen, während ein anderes etwas größeres in einem hohen Stuhle neben ihr ſitzt und eine hölzerne Stadt aufbaut. Das Zimmer iſt einfach mö⸗ blirt, aber die höchſte Sauberkeit läßt es elegant erſcheinen; Blumen ſtehen in einer Vaſe unter dem Spiegel, Blumen vor den Fenſtern, Bilder hängen an den Wänden, ein Stutzflügel, mit Muſikalien bedeckt, ſteht geöffnet.


