32 Sechſter Tag.
äße, ſobald ſie daher wußten, daß er am xiſche wäre, gingen ſie auf die Straße hinab, und nach dem Wirthshauſe, wo Bruder Zipolla abgetreten war, mit dem Vorſatz, daß Biagio Bruder Zi⸗ polla's Diener mit Worten hinhalten ſollte, bis Johann unter den Sachen des Bruders dieſe Feder, was ſie auch ſeyn moͤchte, herausgeſucht, und ſie ihm weggenommen haͤtte, um zu ſehen, was er hierauf zum Volke ſagen wuͤrde. Bruder Zipolla hatte einen Diener, den einige Hinze Plumperjan, andere Hinze Wiſchewaſche und einige Hinze Schweinepelz nannten. Dies war ein ſo ſchlechter Kerl, daß in allem Ernſt Lippo Topo keinen ſo ſchlecht gemacht hat. ueber dieſen pflegte Bruder Zipolla ſich bei ſeinen Kumpanen luſtig zu machen, wenn er ſagte: Mein Diener hat Neunerlei an ſich, von denen eins, wenn es Salomo oder Ari⸗ ſtoteles, oder Seneca an ſich gehabt hätte, alle ihre Tugenden, allen ihren Verſtand, alle ihre Heiligkeit zu verderben im Stande geweſen wäre. Nun denkt einmal, was das fuͤr ein Kerl ſeyn muß, der weder eine Tugend, noch Verſtand, noch Froͤmmigkeit beſitzt, und doch neun gute Eigenſchaften hat. Wenn ſie ihn dann zuweilen etwa fragten, was das fuͤr Neu⸗ nerlei wäre, antwortete er, wie er ſie in Reime ge⸗ bracht hatte, das will ich Euch ſagen: Schmutzig iſt er, träg' und faul, Lug und Trug nur ſpricht ſein Maul, Liederlich und ſittenlos
Legt er dumm die Haͤnd' in'n Schooß.
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