Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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160 Fuͤnfter Tag.

ſtellen; jetzt wirſt Du mir einen großen Gefallen thun, wenn Du es ver ranſtalteteſt, daß wir was zum Abendeſſen erhielten, denn es ſcheint mir, als wenn dieſer junge Burſche da, eben ſo wenig wie ich, zu Abend was gegeſſen haͤtte.

Freilich, ſagte e die Frau, hat er noch nichts ge⸗ geſſen, denn eben als Du zur ungluͤcklichen Stunde herkamſt, wollten wir uns gerade zum Eſſen an den

Tiſch ſetzen.

Nun ſo geh denn, ſagte Peter, mach, daß wir was zu eſſen kriegen, und dann will ich die Sache ſchon ſo einrichten, daß Du nicht Urſache haben ſollſt, Dich daruͤber zu ärgern.

Die Fran ſtand auf, da ſie hoͤrte, daß ihr Mann ruhig waͤre; ſie ließ daher den Tiſch ſchnell wieder herheiſchaffen, das Eſſen bringen, was be⸗ veitet da ſtand, und aß ganz froͤhlich m ihrem ſchlechten Manne und dem jungen Burſchen zu Abend⸗

Was Peter nach dem Abendeſſen zur Zufriedn⸗ heit aller drei veranſtaltete, iſt mir aus dem Siu gekommen; ich weiß nur ſo viel, d r Bur⸗ ſche am andern Morgen auch noch nicht einmal auf dem Markte recht war, ob er in vr N 3 mehr der Frau oder dem Manne zur Geſ ſellſchaft gedient hätte.

Darum, lieben Frauen, will ich Euch ſo viel ſagen: was Dir gethan wird, thue Du Andern wieder, und wenn Du es nicht gleich kannſt, ſchr eib's Dir hinter's Ohr, bis Du es kannſt; denn wie man in den Wald hineinſchreit, ſo ſchallt es wieder heraus.

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