Teil eines Werkes 
3. Bdchn. (1829)
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Siebente Novelle.

Der Sultan von Babylon ſchickt eine ſeiner Toͤchter an den Koͤnig von Garbo zur Gemahlin, die durch ver⸗ ſchiedene Zufaͤlle in einen Zeitraume von vier Jahren neun Maͤnnern an verſchiedenen Orten in die Hände kommt. Zuletzt wird ſie ihrem Vater wieder zuruͤckge⸗ bracht und geht als Jungfrau, wie zu aller erſt, zum Koͤnig von Garbo als Gemahlin.

Wireicht haͤtte Emilias Novelle nicht viel länger dauern muͤſſen, ſo wuͤrde ſie das Mitleid der jungen Damen mit Madame Beritola's Unfaͤllen zu Thrä⸗ nen gebracht haben. Nachdem ſie aber ein Ende genommen hatte, gefiel es der Koͤnigin, daß Pam⸗ philus mit der Erzählung der ſeinigen folgen ſollte, weshalb er auch ganz gehorſam anfing.

Es iſt ſchwer, freundliche Damen, das immer z erkennen, was wir thun ſollten, weil, wie es ſich ſchon oftmals gezeigt hat, Viele glauben, wenn ſie nur reich geworden waͤren, dann koͤnnten ſie ohne Sorgen und ſicher leben, und daher dies nicht allein von Gott erbaten, ſondern es aͤngſtlich und keine Muͤhe oder Gefahr ſcheuend, auch zu erhalten ſuch⸗ ten; allein, wenn dieſe nun ihren Zweck erreicht hat⸗ ten, ſo fanden ſich wieder ſolche, die aus Begierde nach einer ſo bedeutenden Erbſchaft, diefenigen wohl gar umbrachten, welche, ehe ſie reich geworden wa⸗