Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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204 Zweiter Tag.

Maͤnnern entgegen, die wegen Madame Beritola und Gottfried kamen, empfing ſie froͤhlich und fuͤhrte ſie ſogleich nach dem kleinen Gaſtmahl, was er nicht weit davon hatte zubereiten laſſen. Dieſe hier zu ſehen, waven ſowohl die Dame und Gott⸗ fried, als auch alle die Andern ſo erfrent, als es ſich nicht ſagen laͤßt; ehe ſie ſich aber zu Tiſche ſetzten, gruͤßten und dankten ſie ſo gut ſie nur wuß⸗ ten und konnten, im Namen Heinrichs vorzuͤglich Conrad und ſeine Gemahlin fuͤr die der Dame, dem Sohne und ihm, Heinrich ſelbſt erwieſene Ehre, fuͤr den ſie ihnen jede Dienſtleiſtung verſprachen, die nur in ſeinen Kraͤften ſtuͤnde. Hierauf wandten ſie ſich auch zum Herrn Gasparino, deſſen Wohlthat ſo ganz unerwartet kam, und ſagten, ſie waͤren uͤberzeugt, daß, wenn Heinrich wuͤßte, was er fuͤr den Vertriebenen gethan haͤtte, er ihm eben ſo vielen, und vielleicht noch groͤßern Dank dafuͤr ſagen wuͤrde. Dann aßen ſie froͤhlich an dem zu Ehren der beiden neuen Ehepaare angeſtellten Feſte. Und nicht allein dieſen Tag weihete Conrad der Froͤhlich⸗ keit fuͤr ſeinen Schwiegerſohn und die andern Ver⸗ wandten, ſondern noch viele andere.

Nach dieſen Feierlichkeiten glaubten Madame Beritola und Gottfried und auch die Andern, daß ſie an die Abreiſe gedenken muͤßten, und ſie beſtiegen unter vielen Thraͤnen von Seiten Conrads und ſei⸗ ner Frau, wie auch des Herrn Gasparino, die Ga⸗ leere, nahmen Spina mit ſich fort und ſegelten ab. Bei gluͤcklichem Winde kamen ſie bald nach Sizilien