178 Zweiter Tag.
Sobald ſie ihn erblickten, wunderten ſie ſich ſehr, und fragten ihn, wer ihn denn aus dem Brunnen gezogen haͤtte.
Andreas antwortete, das wiſſe er ſelbſt nicht, erzahlte ihnen aber ganz ordentlich, wie alles gekom⸗ men waͤre, und was er am Brunnen gefunden hätte.
Jene, die wohl wußten, was geſchehen war, lachten daruͤber und erzaͤhlten ihm, warum ſie ent⸗ flohen waͤren, und wer die geweſen, die ihn aus dem Brunnen heraufgezogen hätten. Dann gingen ſie, ohne weiter ein Wort zu ſprechen, da es ſchon um Mitternacht war, nach der Hauptkirche hin, und als ſie mit leichter Muͤhe in dieſelbe hineingekommen waren, wandten ſie ſich nach dem Grabmale hin, welches von Marmor und ſehr groß war, auch einen ſehr ſchweren eiſernen Deckel hatte; dieſen hoben ſie in die Hoͤhe, bis ein Menſch hineinkommen konnte, und dann ſtutzten ſie ihn auf. Nachdem ſie hiermit fertig waren, fragten ſie, wer ſoll nun hinein?
Der Eine antwortete: ich nicht!
Ich auch nicht, ſagte der Andere, Andreas muß hinein!
Das will ich wohl bleiben laſſen, ſagte Andreas!
Beide wandten ſich darauf gegen ihn, und ſag⸗ ten: Was? Du willſt nicht hinein? Wahrhaftigen Gott, wenn Du nicht hinein willſt, ſo ſchlagen wir Dich mit dieſer eiſernen Stange ſo lange auf den Kopf, bis Du todt zu Boden ſinkſt.
Andreas kroch daher voller Furcht hinein, und als er drinnen war, dachte er bei ſich ſelbſt: die
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