Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Einleitung.

zum Vorwurf gereicht, wenn er ſeine Vernunft auf eine anſtaͤndige Art gebraucht. Jeder, der einmal geboren iſt, hat natuͤrlichen Grund, ſein Leben zu nutzen, zu erhalten und zu beſchuͤtzen. Und dies iſt einem Jeden in ſolchem Grade zugeſtanden, daß ſich oftmals der Fall ereignet hat, daß, um daſſelbe zu vertheidigen, die Menſchen ſich ohne irgend einen an⸗ dern Grund umgebracht haben. Und wenn die Ge⸗ ſetze, deren Furſorge doch vorzuglich dahin geht, je⸗ dem Sterblichen ein angenehmes Leben zu verſchaf⸗ fen, dies verſtatten, um wie viel mehr iſt es unſere, und jedes ehrlichen Menſchen Pflicht, ohne Jemand an⸗ ders zu kraͤnken, fuͤr die Erhaltung unſeres Lebens die Mittel zu ergreifen, die in unſerer Gewalt ſte⸗ hen? So oft ich auch uͤber unſer Verhalten an die⸗ ſem Morgen oder auch an den vergangenen, Betrach⸗ tungen anſtelle, und, wie auch unſere Meinungen ſeyn moͤgen, daruͤber nachdenke, ſo begreife ich ſehr wohl, und auch Ihr koͤnnt es begreifen, wie eine jede von uns uͤber ſich ſelbſt in Sorgen ſeyn muß. Doch daruͤber wundere ich mich gar nicht, aber dar⸗ uͤber wundere ich mich gar ſehr, wenn ich ſehe, daß jede von uns, die doch ein weibliches Gefuͤhl hat, nicht fuͤr das, was eine jede von uns mit Recht furch⸗ tet, irgend einigen Erſatz ſich verſchafft. Wir hal⸗ ten uns, meiner Meinung nach, hier ans keinem an⸗ dern Grunde auf, als nur, daß wir davon Zeuge ſeyn wollten oder muͤßten, wie viel Todte hier zum Begraͤbniß hergebracht worden, oder zuzuhoren, ob die Patres, deren Anzahl beinahe auf Nichts zuſam⸗