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beſte Korn ausgeſäet. Was ich ſage, darf nur Sir Ja⸗ kob, nicht der Thronerbe Schottlands hören. Als ich vor Jahren mir dieſe alte, verlaſſene Steinburg in Stand ſetzte, die feſten Keller zum Bewahr für mancherlei Waa⸗ ren und Vorräthe einrichtete, von denen der alte Guts⸗ herr und die Nachbarn gerade nichts zu wiſſen nöthig hatten, als ich das ſchmutzige Erkergemach zu meiner Schießkammer machte und dort manchen feiſten Rehbock ausweidete, von deſſen Geweih Graf Davy keine Spitze bekam, gedachte ich nicht, wie unbezahlbar mir dieſer wüſte Ort dereinſt werden könnte.
Ei, Du alter Freiſchütz und Freikäufer! rief ſtutzig, doch mit Laune, der Prinz. Nimm Dich in Acht, daß nicht König und Kronprinz und Oberrichter in Deine Karte ſchauen. Dein rüſtiges Schienbein würde den Eiſenring mit großem Unmuth ertragen.
O der Humphrey Draff iſt ein noch weit ſchlimmerer Sünder, fuhr der Pachter fort, indem er mit erkünſtel⸗ ter Demuth ſein Haupt tief vor dem Prinzen beugte. Es iſt Geſellſchaft im Thurme: ein armer Schelm, deſſen Noth der unſrigen nicht nachſteht. Wer hungrig in das Wirthshaus kommt, ſchaut nur in die Schüſſeln, nichz auf die Miteſſer, und ſo muß der Königsſohn nicht ſchmollen, wenn man ihn für eine Nacht zu einem Aus⸗ reißer, zu einem flüchtigen Mörder bettet.
Ein Mörder? ſtieß der Prinz mit Abſcheu aus, und das Mädchen ſchmiegte ſich mit Angſt an ihren Führer. Unerſchrocken erzählte aber der alte Schotte die Unglücks⸗ geſchichte ſeines Sohnes, wie er ihn mit dem Gelde der Lady Conſtanze heute glücklich aus dem Gefängniß von Eunoch und aus den Krallen des habſüchtigen Schließers gelöst und ihn bis auf weitern Rath im Thurme ver⸗
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