Teil eines Werkes 
16 (1844)
Entstehung
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Ein Bach plätſcherte ihnen entgegen. Der Pachter trat in das ſeichte Waſſer und rieth dem Prinzen, ein Gleiches zu thun, indem er zugleich ſeine Arme nach Arabellen ausſtreckte. Doch Jakob hatte das Mädchen ſchon auf ſeine Arme genommen und wadete im Waſſer dem Pachter nach, der freundlich dazu nickte und vor ſich hinmurmelte: Der Apfelbaum trägt die Blüthe, alſo gehört es ſich!

Ein halbes Stündchen wanderten ſie in dieſem naſſen Pfade, dann traten ſie wieder hinauf auf's Trockene und bogen nach einer andern Richtung ab. Die Fuchshunde ſollen nun an unſerer Fährte nicht ſo leicht ihre Naſe reiben, lachte Draff mit Sicherheit. Aber ſetzt jetzt das Kind ab, Hoheit, der Platz könnte ihm gefährlich wer⸗ den, und die Bell hat keine verwöhnte engliſche Füße und marſchirt zehn Puddingeſſer zu Schanden.

Prinz Jakob ſchien wirklich nicht ohne Widerſtreben die warme Kleine aus ſeinen Armen zu laſſen, doch fügte er ſich, behielt ſie aber an ſeiner Hand.

Sie kamen jetzt in ein verworrenes Geſtrüpp von Tannen und Fichten, und gleich darauf traten ſie in die helle Nacht hinaus und befanden ſich auf jener wei⸗ ten Bergpläne, die ſchon oben beſchrieben worden. Der Wind ſtrich ſcharf an ihnen hin und kältete die erhitzten Wangen, der Prinz aber ſprach umherſchauend: Das da iſt der alte Thurm des Geffery Cullean. Ich kenne den Ort; Miß Conny beſuchte einſt oft und gern mit mir dieſe ſtille Gegend. Aber wie werden wir in der offenen Ruine Schirm finden?

Der Menſch thut oft mancherlei Unbedeutendes lange voraus, ohne zu wittern, daß ihn eine unſichtbare Hand darauf geleitet und er für die Zukunft ſich dadurch das