Teil eines Werkes 
15 (1843)
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nahgetretenen Luciano. Vergib uns die Schuld, o Herr, wie wir vergeben den uns Verſchuldeten, und richte ſie gnädig! ſagte ſie mit gehobenen Blicken. Der Himmel hat uns losgeſprochen, Luciano, ſetzte ſie mild hinzu; ich gehöre jetzt nur meinem Retter! Kaſakoni umſchlang ſie verſtummend vor ſeinem unerwarteten Glücke, aber ihr Glück blieb ein ſtilles und verſchwiegenes, wie es von früh an geweſen, und die Welt vernahm nichts davon. In den Bergen aber von Cevako lebt die Geſchichte der ſchönen Vanina noch im Volksmunde, und der Korſe ſchreckt und bedräuet ſein ungehorſames, widerſpenſtiges Weib noch jetzt mit Baſtelika's furchtbarem Schatten.