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Toulon und brachte ſeine Beute nach Aix, wo er ſie dem dortigen Parlamente zur Bewahrung bis auf weitere Befehle des Königs übergab. Er ritt nach Marſeille zurück. Wie erſchrack er aber, als der erſte Bekannte, der ihm in der Stadt aufſtieß, der eben gelandete General Baſtelika ſelber war! Baſtelika's Zorn loderte furchtbar und zerſtörend auf, als der Vertraute ihm mit ſtockender Stimme das unerwartete Ereigniß kund that, und ſeine erſte Wuth würde dieſen ſelbſt vernichtet haben, hätte er nicht ſchnell den glücklichen Ausgang und die Anweſen⸗ heit der Flüchtlingin hinzugefügt. Ohne ſich einen Au⸗ genblick Raſt zu gönnen, ohne ſein Haus zu betreten, und unter dem Ausruf: Genua's Freund an meinem Herzen! Genua's Freund in meinem Bett! Wo iſt Ba⸗ ſtelika's Ehre! Frankreichs Gaſſenbuben dürfen ihn mit Koth bewerfen! beſtieg er Maleſpina's Pferd, und ſein grauſamer Sporn trieb dos blutende Thier die Straße nach Aix hinauf.
Der alte, ſorgſame Präſident des Parlaments zögerte, als der wüſte Kriegsmann mit dem wuthentſtellten, dun⸗ kelrothen Geſicht vor ihn hintrat und rauh ſein Weib begehrte. Fraget ſie ſelber, Herr, donnerte Sampietro, ob ſie ſo ſittenlos geworden, ihrem Ehemann Folge zu weigern! und Vanina, vergehend vor der Stimme des beleidigten Gatten, antwortete dem warnenden, gutmů⸗ thigen Greiſe: Laſſet mich zu ihm, mein ehrwürdiger Vater! Ich bin die Seine durch Prieſterwort, und er iſt mein Schickſal! Die dunkle Glut erloſch bei dieſen Worten der milden, reſignirenden Ergebung auf Baſte⸗ lika's Antlitz, aber eine eiſige Kälte trat an ihre Stelle, die nicht weniger Gefährliches dräuete. Der General traf ſeine Anſtalten; er ſelber führte dann die Schwan⸗


