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Freude auch einmal wieder, den Fremden uns als Wirth zeigen zu dürfen, ſagte er, und Güldenkron, welcher empfinden mochte, daß er bei dieſer Lage der Dinge gut zu machen habe, blieb trotz der böſen Laune, die in ihm vorherrſchen mußte.
Das Haus des Comte wurde von dem Tage an unſer täglicher Aufenthalt und, Freund Degenknauf, Dein Fuſt befand ſich recht gut dabei, wenn er auch ſich oft⸗ mals in den beweglichen Zirkeln vorkam wie das alte Rolandsbild auf den Märkten unſerer Reichsſtädte, wel⸗ ches ſtumm und ungelenkig auf das Gedränge der neuen Weltbürger herabſieht. Güldenkron dagegen ſchien in dem Gewirre erſchlafft und krank zu werden, obgleich die junge Comteß an dem Glückskinde gar abſonderlichen Antheil zu nehmen ſchien. Wo er auftritt, zieht er das Frauenvolk an, und je mehr er den Eismann ſpielt, je lieber wird er ihnen. Er ſchickte den Paul nach Erlan⸗ gen an den Freund Perill, um die zurückgelaſſenen Ef⸗ fekten und Nachricht aus der lieben Gegend einzuholen. Der feurige Burſche verſank täglich mehr in Schwer⸗ muth, und fing ſchon an die Einſamkeit zu ſuchen und abzufallen wie ein Herbſtbaum, und darum begrüßte ich mit Freuden zwei Ereigniſſe, die ihn wie Reizmittel auf⸗ zurütteln ſchienen aus der Seelenſchlafſucht, wenn auch beide nichts Süßes brachten.
Das Erſte war der Einmarſch deutſcher Gefangenen, die bei den erſten Scharmützeln des neuen Krieges ge⸗ wonnen waren. Unter ihnen erkannten wir einen Be⸗ kannten Güldenkrons, den Huſarenlieutenant Zinno, und da das Lvos derſelben bei der Erbitterung der Franzoſen nicht das beſte ſeyn konnte, ſo mühete ſich Alfred, durch mich Briefe, Geld und freundlichen Zuſpruch an den


