Teil eines Werkes 
13 (1843)
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tert. Er iſt doch mehr als ich gedacht, und der Mann wickelt ſich ſichtlich vor mir heraus aus den poetiſchen Komödienkleidern, ſeit ihn die Lebensſtürme geſchüttelt. Ich freue mich darob, denn die Rebe der Freundſchaft windet ſich am liebſten und innigſten um den Baum der Achtungz aber mit der Mentorſchaft, von der ich träumte, möchte es aus ſeyn, ehe ſie begann.

Fortſetzung.

Wir fuhren in einem engen Poſtwägelchen, welches große Aehnlichkeit mit der Nautilusſchnecke hatte und nicht viel weniger zerbrechlich war, glücklich in das Franken⸗ land hinein und eben ſo glücklich zur Gränze zurück, obgleich eben nicht um Vieles klüger. Mein poetiſcher Ritter hatte ſo vorſichtig für Päſſe geſorgt, daß wir nirgends Anſtoß und Aufenthalt fanden, und dieſer Um⸗ ſtand iſt mir das ſichere Zeichen, daß er kurirt iſt von aller Mondſucht und magnetiſcher Hellſeherei, und das macht mir das Leben mit ihm noch einmal ſo lieb.

Der gewaltige Phyſiolog, unſer genialer Hildebrandt, hatte wohl Recht, wenn er ſprach:Jeder Menſch hat ſeine Flegeljahre; der Eine wirft darin mit Knitteln

nach Jedermann, der Andere liegt todt und ſtumm, wie

eine Schmetterlingspuppe auf der Bärenhaut. Dann kommt die entſcheidende Stunde, welche ihn ſtempelt für das ganze Leben, der Silberblick, welcher Gehalt und Schlacke ſondert; aber bei dem Ausgezeichneten und Aus⸗ erwählten geſchieht dieſe Verwandlung plötzlich und faſt

wunderſam; wie durch den groben Hammerſchlag des

Vulkans ſpringt aus Jupiters Hirn die vollendete Mi⸗